Donnerstag, 12. Juli 2012

Tanz mit dem Teufel

Hast du je im fahlen Mondlicht mit dem Teufel getanzt?
Als du allein durch die Straßen gezogen,
in tiefschwarzer Nacht, nur vom Mondlicht erhellt,
da hast du seinen Blick gespürt.
Aus allen Ecken und Gassen zugleich starrte er dich an,
verfolgte dich wie dein eigener Schatten.
Er war die Dunkelheit in deinem Herzen,
die Angst, der Hass, die Trauer, die Sünde,
verdorbene Leidenschaft, finstere Gelüste.

Ehe du dich versahst packte er dich,
riss dich herum, dich wehrloses Ding,
hielt dich in den Armen und lachte dabei.
Schritt um Schritt, wild im Kreis,
ungestüm und willenlos,
so lässt der Teufel dich tanzen
bis du an der Hitze deiner Triebe verbrennst.

Und dann sahst du ihn an, sahst ihm ins Gesicht,
in die Augen, deren Blick dich durchdrang
und auf dem tiefsten Grund deiner Seele berührte.
Augen, nicht von dieser Welt, so wunderschön
und gefährlich zugleich.
Als wären sie nur für dich gemacht.
"Ich habe noch nie solche Augen gesehen."
Das sanfte Lächeln des Teufels gehörte nur dir.
"Ich habe sie auch noch nie jemandem gezeigt."

Warum nur geht jede Nacht wieder vorüber?




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Seelenstück

Des Alls ewige Schwärze
meinen Wünschen innewohnt,
getaucht ins Licht verglühter Sterne
an deren Schein ich nicht gewohnt.

Durch des Weltraums Vakuum
hallen Schreie immerzu.
Für alle Ohren still und stumm,
doch jemand hört sie, nämlich du.

Das Stück das meiner Seele fehlt
und eine Lücke hinterlässt,
das wie ein schöner Mensch geformt
und unersetzlich für mich ist,
gibt Einblick in mein wahres Wesen,
auf Gelüste, Grausamkeiten,
die andere das Fürchten lehren,
dir jedoch Freude bereiten.

Über Lichtjahre hinweg
zu dir mich ein Leitstern führt,
der so lange für mich leuchtet
bis ich deinen Herzschlag spür.




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Donnerstag, 7. Juli 2011

Sterblichkeit

Sterblichkeit

Unaufhaltsam rast die Zeit,
beharrlich stets die Zeiger wandern,
springen von einer Zahl zur andern,
dass ja kein Mensch zu bald vergisst
wie Kurz ein Menschenleben ist,
und wie lang die Ewigkeit.

Ich liebe dich für den Moment,
für alle Zeiten schwör ich's dir
und binde dich in meiner Gier
an ein ewiges Versprechen
das erst die Jahre werden brechen,
wenn die Vergänglichkeit uns trennt.

Chronos spielt eine Sonate,
in deren klang wir rasch versinken...
Derart in Melodien zu ertrinken
wird kaum den Augenblick verderben.
Es ist die schönste Art zu sterben
solange ich noch auf dich warte.

Montag, 6. Dezember 2010

Ära der Bäume


Der Baum wurzelt in altem Leid,
verblichener Erinnerung.
Das Holz von Erde ist befreit,
macht sich zur Wanderschaft bereit,
das Herz voller Verbitterung.

Der Baum wurzelt im toten Leib
aus dem er Lebensstärke trinkt.
Ganz gleich ob Mann, ob Kind, ob Weib,
es ist der dunkle Saft, der bleibt,
wenn man im Leichenberg versinkt.

Am schwarzen Meer rastet der Baum,
am Ozean aus Blut und Staub.
Doch vorstellen kann man sich kaum
den Anblick, wie ein böser Traum
der einem alle Hoffnung raubt.

Der Mensch hat sich nicht überlebt
und auch die tausend Sonnen nicht,
welche die Welt in gleißend Licht
geflutet, dass die Erde bebt
und sich aus ihren Angeln hebt.

Der Baum wuchs in der neuen Zeit
zu menschengleicher Kreation,
welche in voller Einigkeit
und ihrem Herzen war bereit
zu leben als der Erde Sohn. 



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Era of Trees



Die Ära der Bäume. Das Bild zeigt einen Mensch-Baum-Hybriden. Ich habe das Bild ohne eine bestimmte Eingebung gezeichnet, aber dieses Bild hat mich hinterher zu einem Gedicht inspiriert, nämlich "Ära der Bäume". Ich möchte anmerken dass weder der Titel des Bildes noch der des Textes in irgendeinem Zusammenhang mit dem Lied von Kaschte (Samsas Traum) stehen. Leider kann man das Rad nicht immer neu erfinden, aber ich gebe mir mühe. Der Text landet gleich als nächstes auf dem Blog.

Heart



"Heart" zeigt ein geschlechtsloses Wesen, in dessen Brust ein Loch klafft, dort wo das Herz sein sollte. Passenderweise hat dieses Loch eine Herzform, zusätzlich sieht man Rippen, aber keine Wirbelsäule. Unter der Kreatur sehen wir eine nackte Frau, die zu tode gequält wirkt. Dabei wurde sie aber nicht von der Kreatur sexuell misshandelt, denn dieses ist ja völlig asexuell. Doch wurde ihr das Herz herausgerissen.

Unsere Sehnsucht nach der Nähe eines Menschen gründet darauf, dass uns selbst etwas fehlt, und dieser Mensch soll unsere unvollkommene Existenz vervollständigen. Ist das Defizit bei einem selbst groß, so fordert man unbewusst auch viel mehr von seinem Partner, bis hin zur emotionalen Ausbeute. Und wenn wir nicht aufpassen, dann haben wir irgendwann alles Gefühl aus diesem Menschen herausgerissen.

Television



Das Bild trägt den Titel "Television" und ist eines meiner ersten surrealistischen Werke. Die Botschaft ist dabei ebenso banal wie komplex: In den Medien wohnen Monster. Wie dieser Satz bzw. die Bedeutung des Bildes auszulegen ist, das bleibt jedem selbst überlassen.
Tatsache ist dass die Medien in der heutigen Gesellschaft eine immer größere Rolle spielen, wobei das Internet den Fernseher bald ablöst, aber Bildschirm bleibt Bildschirm. Wir müssen zu jeder Zeit die Kontrolle über die Medien behalten, ehe jemand anderes Kontrolle via Medien über UNS hat.

Samstag, 2. Oktober 2010

Atemlos


Ein Spiegel, direkt vor deinem Gesicht,
beschlägt, darum erkennst du nicht
wer auf der anderen Seite liegt.
Dein Leben, sein jahrelanger Verlauf
drängt sich in quälenden Stunden dir auf,
bis letzten Endes die Müdigkeit siegt.
Endlich, dein Spiegelbild wird langsam klar
und wenn du erkennst, wer dein altes „Ich“ war
ist es zu spät, denn du bist tot.

Dienstag, 21. September 2010

Insanity


Geld. Terror. Sex. Erfolg. Liebe. Hass. Religion. Die Bibel. Dianetik. Style.
Das sind nur einige Schlagwörter. Was macht den Menschen verrückt? Warum dreht der normale Mensch von heute durch? 
Diese Frage wollte ich mit einem Bild beantworten, die Idee war ursprünglich nur die Bibel zu nehmen und sie dem Ottonormal-Menschen einfach mit Gewalt ins Gehirn zu hämmern, aber das hat mir nicht gereicht und wäre auf langweilige Art und Weise nur auf eine Glaubensrichtung bezogen. Ich sage nicht, dass all die Dinge, die ich auf dem Buch aufgelistet habe schlecht sind, im Gegenteil. Außer Dianetik - sprich Scientology - das ist meiner meinung nach wirklich Teufelszeug, Verarsche, Schrott, Müll, Gift. Soll Scientology mich doch verklagen xD 
Ansonsten sind Religion, Liebe, sex, Erfolg und vor allem Geld allesamt Dinge die ich selbst sehr mag ^^ aber eben auch jene, die einem das meiste Kopfzerbrechen bereiten. Der Terror setzt dem ganzen noch eins drauf, denn er verfolgt uns, schließt sich unseren täglichen Sorgen an und macht uns das Leben zur Hölle. Dabei meine ich garnicht wirklich echte Terrorattentäter ... falls es die so überhaupt wirklich gibt. Sondern eher die Art und Weise wie der Kampf ... nein, der KRIEG gegen Terror, gegen Terroristen, gegen Terrorismus, gegen Terracotta immer und immer wieder hypnotisch auf und ab gespielt werden, als wäre das das Zentrum unserer Existenz, als wäre die Angst davor das einzige, was uns am Leben erhielte, was natürlich völliger schwachsinn ist. 

Und so schnell wird man verrückt. Bölle bölle ... bölle bölle bölle ... bölle bölle bölle bölle ... böllebölle bölle bölle

Winged Snake - Quetzalcoatl



Der vollständige Titel ist eigentlich "Winged Snake of Thunder - Quetzacoactl", das Atztekische Vieh mit dem unaussprechlichem Namen ^^ 
Wie ihr wisst zeichne ich viele Bilder für meine RPG-Charaktere selbst, und für meinen neusten Chara brauche ich mehr als nur einen gutaussehenden jungen Mann. Dabei handelt es sich um einen One Piece Charakter mit dem Namen "Snakebite D. Raiden", ganz klar, Snakebite ist auf die Schlange bezogen (dazu komm ich gleich noch), D. gehört zu den mysteriösen "D."-Trägern die den roten Faden in One Piece bilden und "Raiden" ist die englische Fassung des Namens eines japanischen Donnergottes.
Wenn man alles zusammennimmt ergibt sich schonmal ein ungefähres Bild dessen, was Raiden ein mal darstellen soll. Er hat natürlich von einer Teufelsfrucht gegessen, Typ "Zoan", d.h. eine Tiergestalt, doch wie Marco aus der Whitebeard-Bande hat er nicht irgend ein Tier erwischt. Zoan - Type: Mythical Creature, eine Mythische Bestie. Marco hatte den Phönix und damit auch das Element Feuer, was ihm eine faire Chance gegen Logia-Nutzer verschaffte. 
Raiden hat Mythical Creature Quetzacoactl, die geflügelte Schlange des Donners, entsprechend das Element Blitz und Donner. Das macht ihn gefeit gegen Logia-Nutzer, außerdem kann er damit Fliegen und sich auch teilweise verwandeln, ist aber nicht overpowered, er kann halt im endeffekt alles, was Marco kann.